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Eric den Hamer, Belgium   1931, 1937, 1946, 1952/53
Manuel Pipa, Portugal    1949
Joël Sitet, France    1952, 1963/64
Bruno Volanti, Italy    1932
 
     
 

Die 1899 gegründete Société Industrielle de Ferblanterie (SIF) produzierte auch Spielwaren die unter der Marke Jouets de Paris (JdeP, später JEP) vertrieben wurden.

1908 wird eine neue Produktionsstätte in Montreuil s/Bois eröffnet. Nach einem vernichtenden Brand am 28. April 1909 in dieser Fabrik ist 'Le Jouet de Paris' bankrott und wird von der 'Société Industrielle de Ferblanterie' (SIF) übernommen. Die Marke JP bleibt aber erhalten und wird ab 1910 in J.de P. und ab 1930 in JEP umbenannt.

Von Anfang an werden Bodenläufer und Uhrwerksbahnen auf Schienen in den Spurweiten 1 und 0 sowie Autos und Schiffe hergestellt. In den zwanziger Jahren kommen elektrische Eisenbahnen hinzu. Bereits von 1926-1934 wird eine 'Mignon' Bahn mit einer Spurweite von 18 mm (ähnlich der Bing Tischbahn) angeboten.

In den dreißiger Jahren steht JEP mit den Spur 0 Bahnen in starker Konkurrenz zu Märklin und Hornby. Kriegsbedingt wird die Spielzeugproduktion ab 1941 zurückgefahren und 1943 ganz eingestellt.

Ab 1948 kann die Produktion wieder aufgenommen werden. In den fünfziger Jahren erlebt die Spur 0 noch einmal einen Aufschwung mit originalgetreuen Lokmodellen in Druckguß-Technik

Ab 1948 werden auch Modellbahnen in der Baugröße 00 (ab 1955 als H0 bezeichnet, in Deutschland schon ab 1950) produziert. Mitte bis Ende der 50er Jahre erleben diese Modelle ihren Höhepunkt (z.B. mit den 26,5 cm Personenwagen aus Blech), das Angebot wird stark ausgebaut. Aber schon Anfang der 60er Jahre bekommt JEP die verschärfte Konkurrenz der anderen Anbieter (wie z.B. Hornby-Acho und Jouef, aber auch den wieder importierten deutschen Marken) zu spüren. JEP reagiert mit einer Reihe von Billigmodellen (mit mehr Plastik und weniger Metall, Modellserie 61), kann damit aber keine entscheidenden Marktanteile mehr zurückgewinnen. Eine zwischenzeitlich eingeführte Spur S erwies sich ebenfalls als wenig erfolgreich. 1964 (Spur 0) bzw. 1966 (Spur H0) wird die Modellbahnproduktion eingestellt. 1968 erscheint der letzte Katalog. Die Rechte an der Marke JEP verbleiben bei der Société Industrielle de Ferblanterie.

Sind die bevorzugten Materialien am Anfang noch Druckguß (Loks, Güterwagen) und lithografiertes Blech (Personenwagen), so wird ab 1953 auch Kunststoff eingesetzt (E-Lok 2D2, Ref.Nr. 6007). Das Kunststoffgehäuse dieser Lok neigt allerdings stark zum Schrumpfen. Die später verwendeten Kunststoff-Sorten sind von besserer Qualität.

In den letzten Produktionsjahren versuchte man noch mit Billigmodellen verlorene Marktanteile zurück zu gewinnen. In den Zugpackungen wurden sogar Lokgehäuse der eingestellten Spur S (bestand von 1953-61) aufgebraucht. Zur gleichen Zeit wurden auch Modelle anderer Hersteller (Reisezugwagen von Rateau) vertrieben.

Sowohl die Wechselstrom- als auch die Gleichstromloks werden im 3-Schienensystem mit isoliertem Mittelleiter betrieben. Ab 1963 können die Loks aber auch mit isolierten Rädern für das 2-Schienensystem bestellt werden.

Von 1948-54 wird ein Böschungsgleis aus Blech (ähnlich dem Märklin Metallgleis) hergestellt. 1955 wird auf ein Gleis mit Kunststoff-Schwellen umgestellt. Die Schienenprofile bestehen aus Hohlblech (silber), der Mittelleiter ist ein Messingdraht. Die Zugpackungen JEP.2(3).H0 enthielten einfache Blechschienen (ähnlich den alten Spur 0-Schienen).

Die Produktion wurde am Ende der 60er Jahren eingestellt.

 
     
   
um 1928 Katalog Nachtrag, 21 Seiten     1930, 18 Seiten
       
 
1931-32, 12 Seiten (Umschlag inkomplett) 1932-33, 12 Seiten
(€88,- ebay 2009)
1932, 27,5x21,2cm, 42 Seiten, B&W  
       
1934, 32 Seiten 1935/36, 52 Seiten 1936, 16 Seiten 1937
       
1938, 15,5x24,5cm, 18 Seiten  1940, 16 Seiten 1946 1949 or 1950, 15,5x24,5cm
       
1950, 28 Seiten 1951, 21x13,3cm, 20 Seiten 1952 1952/53, 10 Seiten
       
1953/54 1954 1954 35 Seiten 1955?
       
1956, 34 Seiten 1957? 1958? 1959, 29 Seiten
       
1959, 39 Seiten 1960 12 Seiten 1960/61,etwa DIN A5 oblong, 40 Seiten 1961, etwa DIN A5 oblong, 23 Seiten
       
1962, etwa DIN A5 oblong, 15 Seiten 1963-64 1964-65? 1968, DIN A, 16 Seiten, letzter kataloglast catalog